Reizüberflutung

Ein Gedicht, um die Social Media Überflutung zu verdeutlichen und ein Aufruf zum Social Media Detox. 

Zu viel. Zu voll. Zu laut.

Die Flut an Informationen überschwemmt uns.
Jeden Tag prasseln so viele Informationen auf uns ein.
Und doch lernen wir nichts Neues.
Alles, was wir wissen brauchen, das wissen wir schon.
Alles, was wir lesen, sehen und hören berührt lediglich unseren Verstand.
Wann werden unsere Herzen berührt?

Die Flut kommt und unsere Sinne werden überreizt.
Unsere Augen sehen Nichts mehr.
Unsere Ohren hören Nichts mehr.
Uns schmeckt Nichts mehr.
Wir können Nichts mehr riechen.
Wir fühlen uns selbst nicht mehr.
Wo bleibt unsere Individualität?

Der einzige Weg daraus: Stehenbleiben und warten bis die Flut sich in Ebbe umwandelt. Denn wir müssen uns nicht von der Flut mitreißen lassen. Wir können einfach zurück an Land gehen und uns einen Ort suchen, wo die Flut uns nicht berührt.

Zurück an den Ort der Stille, offline, wo uns keine äußeren Reize berühren, sondern nur wir uns selbst.

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